Mittwoch, 11. Januar 2012

Ausnahmsweise ein Aufbruch

Der Schmetterlings-Experte Zollitsch hat bei seiner Perspektivenansprache 2012 einige Dinge gesagt:

"Wir wissen nur zu gut, wie viele derzeit beanspruchen, rigoros im Recht zu sein. Dann verhärten sich Fronten. Dann ist von einer Gemeinschaft des Glaubens nicht mehr viel zu spüren."
Denn:

"Teamplayer sind gefordert. Menschen, die ihre Perspektive einbringen und sich zugleich in die Lage des anderen hineindenken können."

"Wir stehen vor großen Herausforderungen und sind in vielfacher Hinsicht herausgefordert, einen neuen Aufbruch zu wagen."

"Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?"

"den Glauben gemeinsam zu feiern und als große Gemeinschaft zu erleben"

Zitate von kath.net
2012 - und alles bleibt beim Alten.

Ich habe die Nase voll von euren "Aufbrüchen", denn das erste, was von einem solchen Auf-Bruch zurückbleibt, ist ein Loch, in das wir alle hineinfallen. Ich habe die Nase voll von euren Theologen, die nichts anderes tun, als spalten und zerstören... Sie wissen, wie schrecklich schweigsam wir loyalen Katholiken in all diesen Jahren gewesen sind.
Mutter Angelica, Gründerin des Fernsehsenders EWTN

Neue Jugendmesse

Als Anregung für den Jugendbischof: Es kommt ja immer nur auf Christus an. Denn wenn man den Jesus mag, dann ist man gut.

Dienstag, 10. Januar 2012

Faule Kompromisse

Das hängt mit einem Geburtsfehler vieler Dokumente [des II. Vatikanums] zusammen. Konservative und Progressive hatten sich, notgedrungen, auf Formulierungen eingelassen, die faulen Kompromissen ähneln.
Gernot Facius, Kirchliche Lagerkämpfe

Montag, 9. Januar 2012

Viele Bilder - viele Länder

MOVE from Rick Mereki on Vimeo.

Leere

Das Bild zeigt die Propsteikirche in Leipzig.
Diese Kirche muß jetzt erneuert werden.
Joachim Reinelt, Bischof von Dresden-Meißen, sagt dazu: „In Zeiten des Rückgangs und der Verzagtheit ist dieser Neubau ein ermutigendes Zeichen des Aufbruch und der Geborgenheit – ein Beispiel für ansteckendes Christentum in einer deutschen Stadt.“

Wie modern Geborgenheit und Ansteckung (ist das eigentlich das neue Missionieren?) aussieht, kann man sich anschauen. Es schaudert mich.

Zur virtuellen Ausstellung. Bild von Wikimedia

Sonntag, 8. Januar 2012

Gelegenheit zum Amusement

Der Papst ruf im Jahr des Glaubens dazu auf, sich mit dem verstaubten Katechismus zu beschäftigen. Von Bischof bis Tante Erna lädt Benedikt alle Gläubigen ein, das Studium des Katechismus zu vertiefen und die Texte des II. Vatikanums zu lesen. Davon sind auch die Universitäten betroffen. Sie sollen sich die Frage stellen: Sind unsere Inhalte noch mit dem Katechismus vereinbar bzw. überhaupt relevant?

Es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Pastoraltheologen, Pastoralpsychologen, die neuen Apologeten - Fundamentaltheologen oder Moraltheologen auch nur einen Blick in dieses dicke Buch verwerfen würden. Allerdings ist während ihrer Ausbildung zu häufig gesagt worden: "Folgt eurem freien Gewissen, wird schon alles richtig sein." Auch die Texte des Pastoralkonzils sind im Studium eher zweitrangig, obwohl immer darauf verwiesen wird. Doch nur die vorwitzige Frage: "Wo genau steht das denn?", bringt den Dozenten aus dem Konzept. Am Ende wird auf den Geist verwiesen. Der muss leider immer herhalten.

Die Bemühungen des Papstes betrüben eigentlich. Denn man weiß, wie damit umgegangen wird: Gelächter! "Diesen ollen Schinken sollen wir lesen, sogar ernstnehmen?
Was für ein Blödsinn!" Sicherlich werden sie sich treu zeigen, sich versammeln. Das tut man ja sowieso gern, das Dialogisieren. Was hinter den verschlossenen Türen passiert, ist aber nicht die Absicht des Papstes.

Wahllos kann man den KKK aufschlagen:
"Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer", heißt es da.
"Quatsch", sagt der Pastoraltheologe, "wir feiern unsere Gemeinschaft, mit Christus als Freund".
"Freundschaft mit Christus, das ist wichtig!", stimmt der Psychologe zu. Liest schnell seine Salutogenese vor und bestätigt, dass das Wort "Opfer" doch zu negativ besetzt ist.
"Opfer". Herrliches Gelächter durch die Bank. Der Fundamentaltheologe ist schon vom Stuhl gefallen, richtet sich ernst wieder auf und prustet hinaus: "Das Glauben doch nur die Irren von der Alten Messe!"

Und noch ein KKK-Witz für Herrn M. aus R.: "Maria ist stets wirklich Jungfrau geblieben! Die Geburt hat ihre jungfräuliche Unversehrtheit nicht gemindert." (steht sogar im großen Geistkonzil)

Samstag, 26. März 2011

Noch so eine Initiative

Gerade entdeckt:
Vom Pflichtzölibat einschließlich des Amtsverlusts von Priestern, die später (mit oder ohne römische „Dispens") heiraten, über die Eingriffe in die höchstpersönlichen Fragen der Familienplanung und des Sexuallebens bis hin zur Diskriminierung der Frauen durch Ausschluss von den kirchlichen Leitungsfunktionen.


Das sind u.a. Gründe, die sich aufgrund irgendeines Subsidiaritätsprinzips dafür eigenen, Widerstand zu leisten.
Ist eigentlich ganz humorig zu lesen, wenn man davon absieht, daß das ernst gemeint sein soll.

Das lässt tief blicken

„Schaustellen und Schauspiel haben Verbindung. Die Liturgie ist auch so etwas wie ein Schauspiel.“


Und der Weihbischof Dieter Geerlings ist Hauptdarsteller.
WN

Dienstag, 15. März 2011

Freie Luft und vernebelte Sinne

"Ich habe in der freien und liberalen Luft der Theologischen Fakultät Luzern studiert."


Dies sagt ein (natürlich) katholischer Priester und EXIT-Mitarbeiter.
Was er noch weiter vor sich hin schwadroniert, kann man im ganzen Interview lesen.

Montag, 7. März 2011

Karneval

Um Karneval ist alles möglich.. oder wie war das?



Nächste Frage: Können Sie Ihre unsinnigen Aussagen noch mit der Katholischen Kirche vereinbaren.

Ebenso prägnante Antwort: Nein!

Dienstag, 1. März 2011

Ein Raum für was?

"Die Orientierte Versammlung ist ein Raumkonzept für Kirchenbauten, das durch seine Anordnung der liturgischen Orte die volle, bewusste und tätige Teilnahme (actuosa participatio) unterstützen will, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) gefordert wird."

Es ist schon etwas älter, aber es gibt jetzt Räume für "orientierte Versammlungen".

Vorreiter hierfür ist die Kapelle des Mainzer Priesterseminars.



Eine Meisterleistung!
Früher feierte man eine Heilige Messe in Kirchen, heute gruppendynamische Versammlungen zur Feier der Versammlung.

Der Regens des Seminars freut sich tierisch: "über den Purismus, die Ruhe und Sammlung und die Konzentration auf das Wesentliche in diesem Raum". Zitat

Da stellt sich die Frage, auf was man sich da konzentrieren soll? Was ist für ihn denn das Wesentliche?