Samstag, 1. Januar 2011

Und alles bleibt beim Alten

Zur allgemeinen Überraschung hat Papst Benedikt an diesem Samstag ein neues Friedensgebet der Religionen in Assisi angekündigt. Damit greift er eine Initiative seines Vorgängers Johannes Paul auf, als deren Kritiker der heutige Papst eigentlich immer gegolten hatte. Die großen Religionen könnten „ein wichtiger Faktor der Einheit und der Friedens für die Menschheitsfamilie“ sein, meinte Benedikt XVI. bei seinem Angelusgebet zur Begründung von Assisi II.


Der Papst kündigt Gespräch zwischen Religionen an und in Ägypten sterben wieder massenweise Christen durch Anhänger der Friedensreligion.

Wie viele Christen müssen eigentlich noch sterben, bis endlich etwas passiert?

Kommentare:

  1. Vielleicht verwechselst Du da zwei Dinge. Vor Jahrhunderten gab es auch Extremisten (nun muß ich wohl durch die Spießruten laufen) unter den Christen, die so manches Übel anrichteten.
    So auch wohl heute unter den Mohammedanern. Vielleicht sucht der Heilige Vater eben in erster Linie Menschen die guten Willens sind. Und das zählt ja letztlich, oder? Pauschale Urteile gehen immer in die Irre.

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  2. Und welche zwei Dinge verwechsele ich da nun?
    Es werden Gespräche geführt, die zu keinem Ergebnis kommen, die eine friedliche Seite aller Religionen zeigen sollen, die geführt werden, um ein gutes Gewissen zu haben wieder Menschen "guten Willens" angesprochen zu haben, die weiter zum Weltethos führen, die weiter dem Zerfall der Wahrheit dienen.
    Und dies eben im Angesicht und dem Wissen, daß diese Religion, die ein paar friedliche Anhänger beim Papst abstellen, weiter tötet und mordet.

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