Dienstag, 1. März 2011

Ein Raum für was?

"Die Orientierte Versammlung ist ein Raumkonzept für Kirchenbauten, das durch seine Anordnung der liturgischen Orte die volle, bewusste und tätige Teilnahme (actuosa participatio) unterstützen will, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) gefordert wird."

Es ist schon etwas älter, aber es gibt jetzt Räume für "orientierte Versammlungen".

Vorreiter hierfür ist die Kapelle des Mainzer Priesterseminars.



Eine Meisterleistung!
Früher feierte man eine Heilige Messe in Kirchen, heute gruppendynamische Versammlungen zur Feier der Versammlung.

Der Regens des Seminars freut sich tierisch: "über den Purismus, die Ruhe und Sammlung und die Konzentration auf das Wesentliche in diesem Raum". Zitat

Da stellt sich die Frage, auf was man sich da konzentrieren soll? Was ist für ihn denn das Wesentliche?

Kommentare:

  1. Mit der Seminarkapelle habe ich mich hier auch auseinandergesetzt.

    Für mich ein Lehrbeispiel wie man durch Gestaltung eines angeblichen Sakralraumes die Feier eines Gottesdienstes im Wortsinne verunmöglicht und den eigentlichen theologischen Inhalt eines Meßopfers verdunkelt.

    Die Fortsetzung der Verwüstung fand ich hier verwirklicht. Interessanterweise ist diese Kirche die Spielwiese der Jugendpastoral in Mainz.

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  2. Ach du liebes bißchen! Neben der Frage, die sich mir beim Lesen deines Beitrages auch als erstes stellte: wer öfter die Hl. Messe in einem solchen Rahmen mitfeiert, bei dem bei der Elevation man kaum zum Altar hin sehen kann, ohne dem Gegenüber ins Gesicht zu blicken, weiß, wie sehr einem gerade das nach einiger Zeit auf die Nerven gehen kann.

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  3. Deshalb bietet sich diese Art der Kirchengestaltung (wenn man es überhaupt so nennen darf) auch am Besten für Priesterseminaristen an.
    Da fällt es einem auch nicht schwer in solchen Kirchen zu agieren: Priesterseminar Hildesheim.

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